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Ludwig-Erhard-Stiftung e.V.
Kurzportrait
In einer Zeit und in einer Welt, die in staats- und gesellschaftspolitischer Hinsicht nicht nur fortdauernden Wandlungen unterliegt, sondern nur zu oft destruktive Züge aufweist, tut Besinnung not. Wenn die Preisgabe von menschen-, völker- und staatsverbindenden Grundsätzen allenthalben gar noch als Wert oder Fortschritt gepriesen, ja die Zerstörung von Ordnungen zum Selbstzweck erhoben wird, ist es geboten, dieser bedrohlichen Entwicklung mit Klarheit und Entschiedenheit entgegenzuwirken. In einer Zeit, in der ein verwerflicher Opportunismus und ein verderblicher Konformismus sich immer weiter ausbreiten, gilt es, die Werte verantwortlicher Gesinnung und menschlicher Gesittung zu stärken und neu zu beleben.
Die Ludwig-Erhard-Stiftung wurde 1967 als gemeinnützige Einrichtung durch Altbundeskanzler Prof. Dr. Ludwig Erhard in Bonn gegründet. Ihre Aufgabe ist, freiheitliche Grundsätze in Politik und Wirtschaft durch staatsbürgerliche Erziehungs- und Bildungsarbeit sowie durch wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Ordnungspolitik zu fördern und die Soziale Marktwirtschaft im Sinne von Ludwig Erhard zu stärken. Sie fühlt sich der Idee einer freien Gesellschaft verpflichtet und will in dem ihr gemäßen Rahmen an der Aus- und Fortgestaltung einer freiheitlichen Ordnung und der Sicherung menschenwürdiger Lebensformen mitarbeiten.
Dazu führt die Stiftung Fortbildungsveranstaltungen, Seminare und Kongresse durch, informiert über die Soziale Marktwirtschaft und gibt die Vierteljahreszeitschrift „Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik“, den Informationsbrief „Im Klartext“ sowie verschiedene Schriftenreihen heraus. Sie verleiht alljährlich den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik und einen dazugehörigen Förderpreis sowie in unregelmäßigen Abständen die Ludwig-Erhard-Medaille für Verdienste um die Soziale Marktwirtschaft.
Weitere Informationen unter www.ludwig-erhard-stiftung.de


