Wilhelm-Röpke-Institut e.V.

Kurzportrait

In Zeiten globaler Güter-, Dienstleistungs- und Wissensmärkte steht die Wirtschaftspolitik vor großen Herausforderungen. Einerseits können die Auswirkungen der sich dynamisch wandelnden Weltwirtschaft nicht dadurch bewältigt werden, dass man an überkommenen Strukturen festhält. Andererseits gilt es, soziale Errungenschaften nicht leichtfertig aufzugeben. Die Besinnung auf und das Studium des ursprünglichen Konzepts der Sozialen Marktwirtschaft können dazu beitragen, geeignete Lösungsstrategien zu entwickeln. Doch die Ideen von Eucken, Erhard, Müller-Armack und eben auch von Röpke sind in den heutigen Reformdiskussionen nach wie vor wenig präsent.

Die Mitglieder des im Mai 2007 in Erfurt gegründeten Wilhelm-Röpke-Instituts – Privatpersonen, Unternehmen, Kammern und Verbände – fühlen sich insbesondere dem Vermächtnis Wilhelm Röpkes (1899-1966) verpflichtet, der 1924 an die Universität Jena als damals jüngster Professor in Deutschland berufen wurde. Das Wilhelm-Röpke-Institut unterstützt in Zusammenarbeit mit der Zweigniederlassung Thüringen (Erfurt) der Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut gemeinnützige GmbH (HWWI) Forschungs- und Publikationsaktivitäten über Grundsatzfragen der Ordnungstheorie und -politik, die im Rahmen regulärer Budgets von Forschungseinrichtungen nicht oder nicht zufrieden stellend zu realisieren sind. Unsere Mitglieder und Spender unterstützen uns außerdem dabei, das geistige Vermächtnis Wilhelm Röpkes zu erforschen und einer breiteren Öffentlichkeit in Erinnerung zu rufen. Eine wichtige Rolle wird dabei die Aufarbeitung seines Nachlasses spielen.

Zur Erfüllung unseres gemeinnützigen Zwecks kooperieren wir mit den Universitäten Jena und Erfurt sowie mit weiteren Informations-, Lehr- und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland.

Weitere Informationen unter www.roepke-institut.hwwi.net